• Osaka am ersten Tag

    Guten Morgen liebe SWAT-Freunde - oder sollte ich besser guten Abend schreiben? :)

    Am Montag habe ich ohne Verzögerungen durch Streiks o.ä. den deutschen Boden verlassen. Der Flug von Frankfurt nach Osaka war recht kurzweilig, da ein Freund und Geschäftspartner von mir witzigerweise den gleichen Flug gebucht hatte wie ich. Da sich das ein paar Tage vorher zufälligerweise herausgestellt hat, konnten wir Plätze nebeneinder reserverien und den Flug damit gefühlt deutlich verkürzen.

    Nachdem die 747-400 sicher in Osaka angekommen ist, nahmen wir einen Zug zum Hotel in der Innenstadt. Abgesehen davon, dass ich das maximale Gewicht der Gepäckstücke wegen der Kataloge schon knapp überschritten hatte und mir entsprechend einen abgeschleppt habe, lief alles Reibungslos.

    Kurz das Gepäck ins Hotel gebracht und schon sollte es losgehen. Auf dem Plan standen einige der Shops in Osaka und es ging los mit Fishing Eight (oder "Eito") wie die Japaner sagen würden :) Ein unfassbar großer Shop auf zweit Etagen, der alles beherbergt, was das Anglerherz befriedigt. Ich glaube eine der wenigen Sachen, die es hier nicht zu geben scheint sind die klassischen Kigköpfe, die in Deutschland verwendet werden. Auf der riesigen Fläche findet man sehr viele Mitarbeiter, die einem bei Fragen zur Seite stehen und vor allem Helfen den Überblick nicht zu verlieren. Die Regale sind immer sehr gut gefüllt und vor allem auch so hoch, dass Leitern bereitstehen um an die Ware zu kommen.

    Leider war nicht so viel Zeit für den Shops eingeplant. Vielleicht ist das aber auch gut so, denn sonst würde ich wahrscheinlich immernoch dort sein. Also nur ein paar Baits eingepackt und auf zum nächsten Store.

    Der Shop "Bun Bun" ist etwas zentraler gelegen und ein bisschen kleiner, wenngleich immernoch gigantisch. Generell sind die Shops in Osaka deutlich größer gehalten als in Tokio. Das wird wohl vor allem an der schier unbezahlbaren Wohn-/Geschäftsfläche in der Hauptstadt liegen. Bun Bun ist ebenfalls sehr gut sortiert und man findet Produkte aller nennenswerten Hersteller. Die Neuheiten werden extra hervorgehoben und teilweise kann man Videos zu den Produkten in kleinen Flat Screens betrachten.

    Nach einer leckeren Schüssel Ramen ging es zurück in Richtung Hotel, wo wir noch einchecken mussten. Auf dem Weg dort hin sah ich noch einen Tackle Berry Shop, welcher ebenfalls noch kurz besichtigt werden musste. Die Tackle Berry Kette hat Shops in ganz Japan und verkauft fast ausschließlich gebrauchte Ware. Man findet dort Ruten, Rollen, Hardbaits und sogar Softabaits. Letztere sind meistens unbenutzt, aber halt eben in geöffneter Verpackung, wo auch mal welche fehlen können. Das Ganze bekommt man dann zu entsprechend günstigen Preisen.

    Abends ging es dann noch in ein riesiges Einkaufszentrum. Auf über 10 Etagen findet man hier alles was das Herz begehrt. Hauptsächlich ist der Store auf Elektronik und Kleider ausgerichtet. Elektronik findet man auf mehreren tausend Quadratmetern und ich glaube es gibt nichts, was es nicht gibt. Alleine der Bereich der Computergames und Konsolen ist mit dem menschlichen Auge nur schwer zu erfassen :)

    Nach einer Dusche im Hotel fuhren wir in die Innenstadt um zu Abend zu essen. Osaka hat eine wirklich sehenswerte Innenstadt, die ich so garnich erwartet hätte. Kleine Gässchen führen zu kleinen Restaurants und Geschäften.

    So - ich muss mich jetzt fertig machen für die Termine heute.

    Viele Grüße nach Deutschland!


    Christian

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