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Kurzvorstellung

Christian ist nicht nur Geschäftsführer in diesem "Laden", sondern ist auch selbst leidenschaftlicher Angler, was es überhaupt erst möglich macht über die Produkte genau Bescheid zu wissen. Er befischt alles was seine Zeit zulässt - meist den Rhein und umliegende Gewässer von der SWAT Fishing Basis - Hockenheim. Außerdem nimmt er regelmäßig an Angelturnieren in Europa teil.

Interview

Seit wann angelst du schon und wie bist du dazu gekommen?
Damals war ich mit meiner Tante, meinem Onkel und meiner Cousine im Urlaub und ich wollte unbedingt eine dieser Touri-Angeln haben. Nach stundenlangem Gequängel habe ich dann eine bekommen. Ab an den Strand und damit die ersten Würfe gemacht – ohne zu wissen, dass man den Schnurfangbügel öffnen sollte. Ich habe natürlich nichts gefangen, musste aber gleich noch eine teleskopierbare Rute haben. Die hab ich heute noch und am Angeln bin ich auch noch.

Warum S.W.A.T. Fishing?
Das frage ich mich auch manchmal :) Um das zu tun, wovon ich überzeugt bin natürlich.

Dein bisher schönstes Erlebnis beim Angeln?
Ziemlich cool war ein Hecht, der einen kleinen Hecht bei meinem Bruder im Drill attackiert hat. Dabei hat es der Kleine tatsächlich geschafft sich vom Haken zu lösen und der Große war gehakt.

Wo angelst du am häufigsten?
Es gibt recht viele Gewässer in meiner Heimat, die man aus Zeitgründen gar nicht alle Befischen kann. Am meisten bin ich am Erlichsee unterwegs und auch öfter mal am Rhein.

Was ist der beste Ratschlag, den du je erhalten hast?
In Sachen Angeln auf jeden Fall „Fish the moment“. Kein Tag ist gleich und jede Situation ist eine andere, auf die es sich einzustellen gilt. Die Kunst ist oftmals die innere „Blockade“ zu lösen etwas anderes auszuprobieren, wenn man doch am Tag vorher noch total mit einer bestimmten Methode oder einem bestimmten Köder abgeräumt hat.

Vorbilder beim Angeln?
Ich habe großen Respekt vor den japanischen Turnieranglern und Köder-Entwicklern, wie Katsutaka Imae von Imakatsu. Anglerisch und vom Verständnis her ist Kevin van Dam für mich ganz vorne mit dabei.

Was ist für dich das Besondere beim Angeln mit Kunstködern?
Das besondere ist für mich, dass man ständig in Bewegung ist. Sowohl am bzw. auf dem Wasser, aber auch mit den Gedanken. Man denkt ständig über die Verhaltensweisen in der Unterwasserwelt nach und versucht das Angeln bestmöglich darauf abzustimmen.

Welches ist deine Lieblingsmethode?
Eine richtige Lieblingsmethode gibt es bei mir nicht. Ich versuche mich immer bestmöglich auf die jeweilige Situation einzustellen und immer dazu zu lernen.

Wie sollte sich der Angelsport in Europa deiner Meinung nach verändern?
Die Gesetze müssten einheitlicher und lockerer sein, um den Menschen das Angeln zugänglicher zu machen. Der Aufwand, den man betreiben muss, um in Deutschland Angeln zu können ist enorm. Das geht bei der Prüfung los und hört bei den einzelnen Erlaubnisscheinen für verschiedene Gewässerabschnitte auf. Es sollte mehr Aufklärung im Bereich Nachhaltigkeit geben und entsprechende Maßnahmen und Regeln, um den Bestand zu schützen.

Wo möchtest du einmal in deinem Leben angeln?
Im Amazonas auf Peacock

Eine einsame Insel und nur drei Köder, die du mitnehmen kannst. Welche wären das?
Spinnerbait, Popper und 130er Jerkbait.

Was ist das Nutzloseste zum Angeln, das du je gekauft hast?
Eine sechs Meter Silstar Telrute. Klarer Fall von falscher Beratung eines Achtjährigen im Angelshop.

Was möchtest du sonst noch loswerden?
Wünsche allen Anglern viel Spaß und Erfolg am Wasser. Tight lines und denkt dran „Fish the moment“